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Bertelsmann kritisieren |
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"Die Tatsache, dass die meisten anderen Bosse des Big Business noch schlimmer sind, macht eine Kritik an (Reinhard) Mohn manchmal schwierig" schreibt Thomas Barth in seinem Aufsatz Gütersloher Reform-Vollstrecker und ihr deutscher Sonderweg in den Neoliberalismus aus dem kürzlich erschienenen Sammelband Netzwerke der Macht - Bertelsmann. Ganz anders sieht es Frank Böckelmann, Autor des Aufsatzes "Das Netzwerk, die Kennziffern und das Nichts", der im selben Sammelband erschien. Für Böckelmann ist Mohn nicht besser, sondern schlechter als als die anderen Big-Bosse wenn er schreibt: "Gegenüber den amerikanischen Medienkonzernen, mit denen die Bertelsmann AG ja wetteifern wollte, gerät sie seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts immer weiter ins Hintertreffen. (...) Die Eigentümerfamilie Mohn scheut den Gang an die Börse um die doch kein Weg herumführt, wenn ein Medienunternehmen, erst recht ein Medienkonzern, im globalen Wettbewerb bestehen will". Für Thomas Barth ist Mohn das kleinere Übel, für Frank Böckelmann ist er das grössere Übel. |
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