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The Wall Street Journal won the Pulitzer Price Link:
Derivate, Elixiere und Zaubermittel El Iksir, daraus im Deutschen "Elixier, nannten die mittelalterlichen arabischen Alchemisten jene legendenumrankte Substanz, die mindere Metalle in Gold zu verwandeln mag; Stein der Weisen nannte man dieses Zaubermittel im christlichen Abendland. Weder die Alchemisten des Morgen- noch des Abendlandes haben das erträumte Zaubermittel je gefunden.. Erst heute haben die Abzockmanager des modernen Finanzkapitalismus das Elixier gefunden - Abera Kadabera Derivat. Finanzderivate sind verbriefte Wetten auf die zukünftige Preisentwicklung von Wertsachen aller Art. Die einfachste Variante ist die so genannte Call-Aktienoption. So ein Kontrakt gibt seinem Inhaber das Recht, eine bestimmte Aktie in Zukunft zum Preis von heute zu kaufen. Seit den Neunzigerjahren pflegen Aktiengesellschaften ihrem Führungspersonal solche Kaufrechte für Aktien der betreffenden Firma zu schenken, zusätzlich zum regulären Salär. Die Meinung ist, dass die Manager dann besser arbeiten, was den Aktienkurs steigen lässt und damit gleichzeitig den Wert der erhaltenen Manager-Optionen erhöht. Die Pulitzer-Preisrecherche des Wall Street Journal hat enthüllt, dass zahlreiche Manager die erhaltenen Optionen illegal zu ihren Gunsten manipulierten. Sie änderten das Datum, an dem sie ihr Kaufrecht geschenkt bekamen nachträglich auf ein anderes Datum um, nämlich an eines, an dem der Tageskurs tiefer lag, als am Tag des effektiven Erhalts der Option. Mit der Folge, dass der Wert ihrer Manager-Optionen gestiegen ist - auf Kosten des Unternehmens und des Fiskus. Über 130 US-amerikanische Publikumsaktiengesellschaften sind davon betroffen, über 70 CEOs mussten zurücktreten und es werden immer noch mehr; auch Apple-Boss Steven Jobs steht im Dunstkreis dieses Skandals. Die Umdatierung von Mitarbeiter-Optionen ist Lohnraub mit Derivaten: das El Iksir des Abzockers! Geldwäsche mit Derivaten Lohnraub mit Derivaten manipuliert einen Derivatkontrakt zulasten des Unternehmens/Aktionärs, zugunsten des Empfängers von Mitarbeiter-Optionen. Geldwäsche mit Derivaten manipuliert die Verlustposition eines Derivatkontrakt zulasten des Kontraktpartners mit dem schmutzigen Geld, zugunsten einer rein juristisch konzipierten Gegenpartei, die wirtschaftlich betrachtet mit dem Eigner des schmutzigen Geldes identisch ist. Der Durchlauf durch das manipulierte Derivatkontrakt verwandelt das schmutzige Geld in sauberen Derivatgewinn. Das 1995 von Wolfgang Hafner und mir konzipierte Nationalfonds-Forschungsprojekt Geldwäsche mit Derivaten verfolgte den gleichen Denkansatz wie wie Recherchecheure des Wall Street Journal. |